Corinne Desarzens

DESARZENS
© BAK / Julien Chavaillaz

Corinne Desarzens

Schweizer Literaturpreise 2021

Corinne Desarzens wird 1952 in Sète in Frankreich geboren. Sie studiert Russisch und beginnt ihre Karriere als Journalistin bei der Tribune de Genève und für den Journal de Genève. Gleichzeitig ist sie als Autorin von Romanen sehr aktiv und schreibt in dreissig Jahren rund zwanzig Bücher. Ihr neuester Roman La lune bouge lentement mais elle traverse la ville ist das sechste Werk, für das sie eine Auszeichnung erhält.

La lune bouge lentement/ DESARZENS
© BAK / Julien Chavaillaz

«La lune bouge lentement mais elle traverse la ville»

Die Welt mit der Zunge entdecken – und zwar mit der sprechenden und mit der schmeckenden: Das ist Corinne Desarzens’ verrücktes Unterfangen, genährt von Reiseerinnerungen, unglaublichen Begegnungen, humorvollen Skizzen und gieriger Belesenheit.

Das Buch einer Unersättlichen, die mit Feder und Pinsel seltene Worte auf Tehuelche, Swahili, Ladinisch oder Armenisch seziert und ihre Substanzen extrahiert, um sie der Leserschaft als barockes Festmahl zu servieren, bei dem jeder der siebenundzwanzig Gänge eine Überraschung bereithält. Ein Werk, in dem sich Intimität und Unendlichkeit munter abwechseln.

Editions la Baconnière
ISBN 978-2-889600205