Erika Stucky

Erika Stucky, Schweizer Musikpreis 2020
Erika Stucky
© Mirco Taliercio

Erika Stucky

Blues-Jodlerin der unbegrenzten Möglichkeiten

Als Sängerin, Multiinstrumentalistin oder Performance-Künstlerin nimmt Erika Stucky (1962*) die unterschiedlichsten künstlerischen Identitäten an. Die Musik der Hippiebewegung ihrer Geburtsstadt San Francisco begleitet sie über den Atlantik in ein Oberwalliser Bergdorf, wo sie ab dem neunten Lebensjahr aufwächst. Früh taucht sie in die Schweizer Volksmusiktraditionen ein, studiert Pantomime am Teatro Dimitri sowie Schauspiel und Jazzgesang in Paris. Ihre transatlantischen Prägungen verbindet die Schweiz-Amerikanerin zu einer vokalen Aktionskunst zwischen Jodel und Blues, mit der sie seit mehr als 35 Jahren immer aufs Neue überrascht: Mit ihren Formationen The Sophisticrats oder Bubbles & Bones, als Jimi Hendrix-Interpretin an der Seite von Christy Doran oder in einer Woodstock-Hommage von The Young Gods. Ebenso als fagottspielende Mrs God in Sybille Bergs Theaterstück “Helges Leben”, im Duett mit dem Countertenor Andreas Scholl oder als Stimme der Hexen in der Inszenierung von Henry Purcells “Dido and Aeneas”. Stets “seriös avantgardistisch” und “serious fun”.

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Stucky Bad (Cover Michael Jackson)

Suicidal yodels (CD)

Papito mit Andreas Scholl, FM Einheit, Knut Jensen und La Cetra Barockorchester

Papito mit Andreas Scholl, FM Einheit, Knut Jensen und La Cetra Barockorchester

Erika Stucky – Berg und Geist (filmisches Porträt)

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