Christine Lauterburg

Christine Lauterburg, Schweizer Musikpreis 2021
Christine Lauterburg
© Silvan Bucher

Christine Lauterburg

Schillernde Jodel-Rebellin

Christine Lauterburg versetzt die helvetische Alpenmusik ins urbane Musikgeschehen. 1956 in Bern geboren, öffnete ihr der Besuch der Berner Schauspielschule das Tor zum Theater und zum Film. Im dokumentarischen Spielfilm «Alpenglühn» (1987) verkörperte sie eine jodelbegeisterte Jungschauspielerin, die sich vom traditionsstarren Korsett der kompetitiven Jodlerfeste befreit. Die Rolle wurde zu ihrer eigenen Geschichte: Denn abseits der Kamera besuchte die Schwyzerörgeli spielende Neu-Jodlerin Gesangskurse und studierte Volksliedsammlungen. 1991 veröffentlichte sie ihr erstes Album «Schynige Platte».

Drei Jahre später entstanden, in Zusammenarbeit mit dem Film- und Musikproduzenten Cyrill Schläpfer, die Aufnahmen zum Album «Echo der Zeit». Der Mix aus Jodel und Techno wurde von Musikkritikern als «Meilenstein der Schweizer Popmusik» gefeiert, aber auch kontrovers diskutiert. Bis heute trägt die Sängerin und Musikerin die Neue Volksmusik in die Welt hinaus: Als Solistin und im Zusammenspiel mit wechselnden Formationen, u.a. Doppelbock, Landstreichmusik und Aërope, überraschte sie mit innovativen Liedbegleitungen auf der Violine, dem Talerbecken und dem Büchel. Sie wirkt nach wie vor auch in Bühnenproduktionen mit.

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Doppelbock: "AlbGöttisch"

Christine Lauterburg - Mit Geige und Stimme - Menschen-Leidenschaft

Christine Lauterburg - Echo der Zeit - Anneli

Aus dem Leben von Christine Lauterburg 1