Die Schweizer Literaturpreise auf Podcast

Die Lesereise der Schweizer Literaturpreise wird durch Podcasts ersetzt, die ab dem 27. August 2020 aufgeschaltet werden. Die neun ausgezeichneten Autorinnen und Autoren berichten aus ihrem Leben und lesen Auszüge aus ihrem Buch.

Jedes Jahr gehen die Gewinnerinnen und Gewinner der Schweizer Literaturpreise auf Lesereise, um mit ihrem Publikum über ihr Buch und ihr Schreiben zu diskutieren. Doch die Massnahmen zur Bekämpfung der Pandemie sind mit einer Lesereise nicht vereinbar. Sie musste in diesem Jahr annulliert werden.

Distanz ist gefordert, doch das heisst nicht, dass andere Begegnungsformen nicht möglich sind. Vom 27. August bis Ende November werden alle vierzehn Tage insgesamt neun Podcasts veröffentlicht. Zu hören sind darin neun Interviews mit den Preisträgerinnen und Preisträgern der Schweizer Literaturpreise 2020 mit Antworten auf spannende Fragen und Auszügen aus den ausgezeichneten Büchern.

Die Gespräche werden von zwei Journalistinnen in der jeweiligen Sprache der Autorinnen und Autoren geführt: Christina Caprez auf Deutsch und Romanisch und Valentina Grignoli auf Französisch und Italienisch. Die musikalische Begleitung übernimmt der Komponist Zeno Gabaglio.


Intro

Intro

Christina Caprez und Valentina Grignoli sprechen über die Werke der 7 Preisträgerinnen und Preisträger der Schweizer Literaturpreise 2020. 7 Bücher in 15 Minuten, viele Geschichten und eine gemeinsame Verbindung.

Flurina Badel - Sprachartistin zwischen Guarda und der weiten Welt

Flurina Badel

Flurina Badel ist ein Multitalent : Viersprachig aufgewachsen im « Schellenursli-Dorf » Guarda in Graubünden, hat sie später die ganze Welt bereist und zeitweise in Marokko, Indien, New York, Buenos Aires, Montreal und Wien gelebt. 2018 ist sie nach Guarda zurückgekehrt, wo sie mit ihrem Partner Jérémie Sarbach in einem alten Engadinerhaus lebt und arbeitet. Das Künstlerduo Badel/Sarbach feiert Erfolge mit Installationen und Performances. Seit ihrer Jugend schreibt Flurina Badel : Mit 15 erhielt sie ihren ersten Lyrik-Preis, doch erst vor kurzem hat sie mit « tinnitus tropic » ihren ersten Gedichtband veröffentlicht. Im Podcast spricht sie mit Christina Caprez über ihre Rückkehr nach Guarda, wo sie Teil eines Aufbruchs der jungen Generation ist, die gerade das Dorf neu erfindet. Sie verrät, wie Virginia Woolf sie inspiriert und warum das Schreiben auf Rätoromanisch ihr eine besondere Freiheit bedeutet.

REF : Flurina Badel, « tinnitus tropic. Poesias », Editionmevinapuorger, Turitg, 2019