Kayije Kagame
Schweizer Preis Darstellende Künste 2026
Kayije Kagame (GE, *1987) arbeitet an den Schnittstellen zwischen darstellenden und bildenden Künsten und Film. Nach dem Schauspielstudium an der ENSATT – École Nationale Supérieure des Arts et Techniques du Théâtre in Lyon (Frankreich), beginnt sie ihre Karriere an der Seite von Robert Wilson und beteiligt sich an zahlreichen seiner Produktionen. Weitere internationale Projekte führen sie mit Kunstschaffenden wie Damiaan De Schrijver vom belgischen Kollektiv TG Stan, Gaël Kamilindi, Alice Diop, Carole Karemera, Jérôme Bel, Olivier Saillard oder Ali Cherri zusammen.
Zu ihren Theaterkreationen zählen die Dyptichen «SANS GRACE / AVEC GRACE» (2019-2020) und «INTÉRIEUR VIE / INTÉRIEUR NUIT» (2022-2023). Kayije Kagame ist zudem im Filmbereich tätig, sie verkörperte u.a. die Hauptrolle in «Saint Omer» (2022) von Alice Diop. Mit dieser Interpretation hat sie die Schweiz im Programm European Shooting Stars an der Berlinale 2023 vertreten und wurde bei den Révélations des César gewürdigt. Kayije Kagame hat mit Hugo Radi den Kurzfilm «Night Shift» realisiert, der am Locarno Film Festival mit dem Silbernen Leoparden für den besten Schweizer Kurzfilm ausgezeichnet und für den Schweizer Filmpreis 2024 nominiert wurde. 2025 und 2026 interpretierte sie im Solo «Le Voyage de la Vénus Noire» eine von Robin Coste Lewis inspirierte Bühnenadaption, inszeniert von Alice Diop.



