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Esther Hoppe

Geigerin zwischen Musik und Mensch

Esther Hoppe stellt die Musik in den Vordergrund, nicht sich selbst. Die 1978 in Zug geborene Geigerin verfolgt seit über zwei Jahrzehnten eine internationale Karriere als Solistin, Kammermusikerin und Pädagogin. Ihre Werte gründen auf Klarheit, Geduld sowie der Überzeugung, dass Ehrlichkeit im Spiel wichtiger ist als Gefälligkeit. Die zentrale Stütze bei alledem: ihre Familie.

Hoppe studierte in Basel, Philadelphia, London und Zürich und gewann unter anderem den Internationalen Mozart-Wettbewerb Salzburg und den ARD-Wettbewerb München. Ihre Gesamtaufnahme der Solowerke für Violine von J. S. Bach fand weltweit grosse Resonanz. Seit 2013 unterrichtet sie als Professorin für Violine am Mozarteum Salzburg, wo sie ihr Wissen an eine neue Generation weitergibt.

2025 übernahm Hoppe die künstlerische Leitung der Camerata Zürich und kehrte damit in die Schweiz zurück. Inspiration findet sie in Begegnungen mit Menschen, in der Natur und im Beobachten anderer Kunstformen. Keine Woche sieht bei ihr gleich aus. Was bleibt, ist der Antrieb, Musik so direkt wie möglich erlebbar zu machen.

Auszug Jurybegründung

Als Interpretin auf höchstem Niveau geniesst Esther Hoppe in der Klassikszene grosse Anerkennung und ist Brückenbauerin zwischen Bühne und Lehre.