Domi Chansorn
Musizieren mit der Hingabe eines spielenden Kindes
Domi Chansorn komponiert, produziert und spielt zahlreiche Instrumente. 1988 in Huttwil geboren, bewegt sich das Multitalent zwischen den unterschiedlichsten Genres und sucht in jedem davon die gleiche Essenz: den ehrlichen, ungeschützten Moment. Das Schlagzeug wurde zum wichtigsten Instrument und Mittel der Selbstheilung.
Mit 14 folgte ein Stipendium nach New York City, fortan galt der Fokus ganz dem Musizieren. Zahlreiche weitere Auszeichnungen kamen hinzu, unter anderem 2024 das Werkjahr der Stadt Zürich, die Wohn- und Kreativort bildet. Parallel fanden über die Jahre hinweg Touren sowie Konzerte statt mit Sophie Hunger, Bonaparte, Fred Frith oder Colin Vallon. Auf der Bühne wirbelt Domi Chansorn ab dem ersten Ton wie ein Tornado und zugleich in Trance. Der Antrieb: Das Vertrauen in den eigenen Weg kultivieren. 2026 erscheinen neue Werke mit diversen Schweizer Musikpreistragenden (u. a. Béatrice Graf, Tapiwa Svosve, Ganesh Geymeier). Für 2027 ist ausserdem das zweite Soloalbum geplant, das erste – hoppalulu bum – reifte über zehn Jahre im eigenen Studio und erschien 2022.
Die Arbeit richtet sich dabei zunehmend auf die eigene künstlerische Praxis aus, stets Tiefe suchend, selbst wenn der Pfad dadurch steiniger wird.
Auszug Jurybegründung
Dieser Preis würdigt Domi Chansorns herausragende musikalische Qualität, unbestrittene Ausstrahlung in der Schweizer Musikszene, Vielseitigkeit und künstlerischen Mut.

