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Antoine Rubin

Schweizer Literaturpreise 2026

(*1990, Saint-Imier, BE) studierte Sozialwissenschaften und Anthropologie. In seinem Schreiben verbindet er ethnografische Methoden mit dichterischem Schreiben. Zu seinen Texten gehören Erzählungen, Romane, Gedichte und Essays, die in literarischen Performances, in der Erforschung von Schreibformen, an Ausstellungen und im literarischen Austausch auf vielfältige Weise verarbeitet werden. Er lebt in Biel/Bienne (BE).

Calcaires

Ein geologisch inspiriertes Triptychon, dessen Autor den Kalkadern von Saint-Ursanne bis nach Uranium City gefolgt ist, im Versuch, die von der Menschheit zerstörten Gebiete zu rehabilitieren. Mit seinen präzisen Werkzeugen aus Anthropologie, Dichtung und Reportage bewegt sich Antoine Rubin geschickt zwischen Schichten und Genres und gräbt sich ausgehend von der realistischen Oberfläche durch sein Metaphernmaterial, bis er zum Kern der Geschichte gelangt, um eine weitläufige Landschaft aus Schutt und Trümmern zu skizzieren, die wir trotz allem gemeinsam zu bewohnen haben. Dieser Roman ist – sozusagen – ein Meilenstein.

Éditions La Veilleuse