«4/5 oder von der Kunst keine Fahrstuhlmusik zu werden»
Schweizer Theaterproduktion 2025
Vier ältere Menschen, die ihr Leben der Bühne und dem Publikum gewidmet haben, reflektieren in «4/5 oder von der Kunst keine Fahrstuhlmusik zu werden» über das eigene Altern. Aus Gesprächen zwischen den Schauspielenden und der Autorin Hannah Zufall entstehen Figuren, die ihre Biografien mit Fiktion verweben und somit überindividuelle Geschichten erzählen. Sie sind zu viert, obwohl fünf Plastikstühle zu sehen sind – einer ist bereits von ihnen gegangen. Die Unterhaltung dreht sich um ihn und um jene, die noch da sind, aber schon 4/5 ihres Lebens hinter sich haben. Wie gehen sie damit um, dass die Gesellschaft ihnen die Bedeutsamkeit von Fahrstuhlmusik zuschreibt und sie lieber überhört? Zwischen Humor, Schmerz und Zärtlichkeit sprechen die Protagonistinnen und Protagonisten über Verlust, Sichtbarkeit und Erwartungen im Alter.
Zell:stoff
Die Theatergruppe Zell:stoff – gegründet 2009 um Schauspieler und Produzent Patric Gehrig, Regisseurin Sophie Stierle und Bühnenbildnerin Saskya Germann – kreiert in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Kunstschaffenden der freien Szene Stücke, die sich gesellschaftspolitischen Themen widmen. Hannah Zufall ist Autorin von Theaterstücken, Hörspielen und Drehbüchern; sie lebt in Berlin. Der Text zum Stück ist bei S. Fischer Theater und Medien Verlag erschienen.
Credits
Besetzung: Jaap Achterberg, Suly Röthlisberger, Pierre Siegenthaler, Nikola Weisse
Kollektiv: Zell:stoff
Text: Hannah Zufall
Regie: Sophie Stierle
Konzept: Patric Gehrig, Saskya Germann, Sophie Stierle
Bühne: Saskya Germann
Kostüme: Saskya Germann
Musik: Remo Seeland
Dramaturgie: Patric Gehrig
Licht: Martin Wigger
Mitarbeit Produktion: Daniel Tscherrig
Produktionsleitung: Bureau Substrat, Das Theaterkolleg
Produktion: Bureau Substrat
Koproduktion: Kleintheater Luzern
Kooperation: Südpol Luzern
Förderung: Kanton Luzern Kulturförderung, LuzernPlus, Stadt Luzern FUKA Fonds, Jürg George Bürki Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, Gemeinnützige Gesellschaft der Stadt Luzern, Schweizerische Interpretenstiftung SIS, Charlotte & Joseph Kopp Maus Stiftung, Migros Kulturprozent Luzern, Landis & Gyr Stiftung, Markant Stiftung, Annette Ringier Stiftung, Anne-Marie Schindler Stiftung, Strebi Stiftung, Heinrich & Erna Walder-Stiftung, Stiftung Walidad und Cornelius Knüpffer Stiftung


